WM-Turniere im Nahen Osten abgesagt
Der internationale Eishockeyverband (IIHF) sagte die WM-Turniere in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Kuwait aufgrund der aktuellen Sicherheitslage ab.
Die Emirate hätten im April das WM-Turnier der Division II Gruppe A in Al Ain organisiert. Für viele Hockeyfans mag nicht nur der Name der Stadt als Eishockey-Austragungsort exotisch klingen, sondern dass das Nationalteam aus der Wüste überhaupt auf dem Level Australien, Belgien, Kroatien, Georgien und Serbien spielt. Doch mit Namen emiratischer Staatsbürger mit wenig lokalen Hauch wie Kuznetsov, Zakharov, Kladiev und Chuikov unter den Topscorern und einem Mate Tomljenovic im Tor schafften die Emirate vor drei Jahren tatsächlich den Aufstieg auf diese Stufe.
Nun muss das Turnier fürs Erste abgesagt werden, denn als folge des amerikanisch-israelischen Angriffs auf Iran bombardiert der Iran die arabischen Länder in der Gegend. Betroffen von der Absage ist auch das unterste Level der Herren-WM. Die Division IV wäre im April in Kuwait geplant gewesen mit Armenien, Indonesien, Iran, Malaysia und Singapur.
Ob, wann und wo die Turniere ausgetragen werden, wird das IIHF Council in der nächsten Sitzung entscheiden.
