Prospects-Frauennati testet in Deutschland

07.04.26 - Medienmitteilung

Vom 21. bis 25. April 2026 absolviert das Frauen-Nationalteam einen Zusammenzug in Kaufbeuren (Deutschland). Im Rahmen eines Zwei-Nationenturniers bestreitet die Auswahl zwei Vorbereitungsspiele gegen Deutschland. Head Coach Colin Muller hat dafür 20 Spielerinnen aufgeboten.

Nationalteams

Nach ihrem Auftritt am Sechs-Nationenturnier in Klagenfurt während des olympischen Frauenturniers erhalten die vielversprechendsten Nachwuchsspielerinnen erneut die Gelegenheit, sich auf internationalem Niveau zu präsentieren. Aufgeboten sind zwei Torhüterinnen, sieben Verteidigerinnen und elf Stürmerinnen.

Von den 20 nominierten Akteurinnen haben acht noch keinen Einsatz für das A-Nationalteam absolviert, weitere sieben kommen auf jeweils drei Einsätze. Sechs Spielerinnen stammen aus dem Jahrgang 2008. Die beiden ältesten Akteurinnen, Jade Surdez und Lenni Kozuh, sind Jahrgang 2004. Das Team ist im Durchschnitt knapp 19 Jahre alt.

Über die meiste internationale Erfahrung verfügen die SCB-Spielerinnen Alena Lynn Rossel (56 Länderspiele) und Alizée Aymon (24) sowie Laure Mériguet (21) von Genf-Servette, die an den Olympischen Winterspielen in Mailand die Bronzemedaille gewann.

Neben fünf Trainingseinheiten stehen zwei Testspiele gegen Deutschland auf dem Programm: Am Donnerstag, 23. April 2026, um 16:30 Uhr in der Energie Schwaben Arena in Kaufbeuren sowie am Samstag, 25. April 2026, um 13:30 Uhr im Curt-Frenzel-Stadion in Augsburg.

Für Head Coach Colin Muller ist es nach seinem angekündigten Rücktritt das letzte Turnier an der Spitze der Schweizer Frauennati. Sein Vertrag läuft noch bis Ende Mai 2026. Er sagt: «Nach sechs intensiven und unvergesslichen Jahren mit dem Frauen-Nationalteam freue ich mich auf diesen Zusammenzug, um nochmals Prospects zu sichten und wichtige Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen.»

Die Swiss Ice Hockey Federation dankt Colin Muller bereits jetzt für seinen grossen Einsatz, seine Leidenschaft und seinen nachhaltigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Teams. Unter seiner Führung machte das Frauennationalteam bedeutende Fortschritte, Talente wurden gezielt gefördert, und bedeutende Meilensteine, darunter der Gewinn der olympischen Bronzemedaille, konnten erreicht werden.

Das Aufgebot im Detail

Torhüterinnen (2): Alisha Berger (ZSC Lions), Amaya Iseli (HC Dragon Thun)

Verteidigerinnen (7): Alizée Aymon (SC Bern), Miriana Bottoni (Hockey Grischun Sud), Sonja Inkamp (HC Ambri-Piotta), Rebecca Langenegger (HC Fribourg-Gottéron Ladies), Sarina Messikommer (EHC Dübendorf), Laure Mériguet (Genève-Servette HC), Alena Lynn Rossel (SC Bern)

Stürmerinnen (11): Elisa Dalessi (HC Davos Ladies), Hannah Estermann (EHC Dübendorf), Lenni Kozuh (SC Bern), Ilana Leibundgut (SC Bern), Norina Müller (HC Fribourg-Gottéron Ladies), Sarina Ochsner (ZSC Lions), Jana Peter (ZSC Lions), Giulia Romerio (ZSC Lions), Jade Surdez (HC Fribourg-Gottéron Ladies), Livia Tschannen (HC Fribourg-Gottéron Ladies), Aiyana Vuillemin (HC Fribourg-Gottéron Ladies)

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