Niederlagen für Vallario und Müller in der PWHL
Im Spiel um die PWHL Tabellenführung mussten sich die Boston Fleet mit Alina Müller im Heimspiel gegen Montreal mit 0:1 geschlagen geben. Drei Gegentore im Schlussabschnitt kostete den New York Sirens mit Nicole Vallario in Minnesota einen möglichen Punktgewinn.
Die Boston Fleet gingen mit einen Zähler Rückstand aber mit einem Spiel weniger in diese Begegnung gegen den Tabellenführer aus Montreal. Der TD Garden in Boston war mit 17850 Fans bis auf den letzten Platz gefüllt. Diese mussten aber in diesem Spiel lange auf den ersten und am Ende auch einzigen Treffer des Spiels warten. Dieser fiel dann auch noch für die Montreal Victoire in der 46.Minute durch Lina Ljungblom. Für die Schwedin war ihr vierter PWHL Treffer zugleich auch ihr erstes Game Winning Goal. Ljungblom wurde neben Montreal Goalie Ann-Renée Desbiens die am Ende alle ihre 20 Schüsse auf ihr Tor abwehren konnte und damit ihr siebten Shutout der Saison feiern konnte zur Spielerin des Abends erklärt.
Für Boston blieb am Ende nur ein statistischer Erfolg übrig. So sind die Boston Fleet nach New York (4.April), Seattle (Feb. 27), Montréal (Apr. 20, 2024), und Toronto (Feb. 16, 2024) das fünfte PWHL Team die vor einem ausverkauften Haus eines NHL Teams spielen durften.
Alina Müller stand 22:47 Minuten auf dem Eis. Nur ihre Kolleginnen Haley Winn und Megan Keller verbrachten noch mehr Zeit auf dem Eis als die Frauen Nati Stürmerin. Für die Fleet geht es am Mittwoch mit dem ersten der beiden Back to Back Begegnungen gegen die drittplatzierten Minnesota Frost weiter.
Vor 10 Tagen standen sich die New York Sirens und die Minnesota Frost das letzten mal gegenüber. Dabei sicherte sich das Team von Verteidigerin Nicole Vallario einen knappen Overtime Sieg.
Beide Teams spielten auf Augenhöhe wobei das Heimteam in der 8.Minute in Führung ging. Lee Stecklein traf mit einem Schuss von der blauen Linie. Nur 41 Sekunden später glich Sirens Kapitänin Micah Zandee-Hart ebenfalls mit einem Weitschuss, der durch den starken Verkehr vor dem Frost Tor irgendwie den Weg ins Tor fand aus. Dieser Spielstand hielt dann auch bis zur 46.Spielminute. Zu diesem Augenblick waren die Sirens in Unterzahl. Abby Hustler nutzte dies zum 2:1 Führungstreffer. Taylor Heise mit ihren 11. Saisontreffer für die Frost sorgte drei Minuten später für den zwei Tore Vorsprung der Frost und ein weiteres Poweplay Tor durch Britta Curl-Salemme sorgte 81 Sekunden vor dem Ende für die endgültige Entscheidung in dieser Partie. Für die Sirens war dies zugleich die vierte Niederlage im fünften Spiel gegen die amtierenden Walter Cup Champions.Nicole Vallario stand spielte dabei 11:29 Minuten für die Frost. Im Kampf um die Playoff Plätze haben die Sirens nun fünf Punkte Rückstand auf Platz 4 der von den Ottawa Charge gehalten wird. Ottawa konnte dabei in der vergangenen Nacht die Toronto Sceptres mit 2:0 bezwingen.
Für Nicole Vallario und den Sirens geht es am Mittwoch gegen Toronto weiter.
