Bestätigt: Frauen-WM 2028 in der Schweiz
Die Schweiz wird Gastgeberin der IIHF Frauen-Eishockey-Weltmeisterschaft 2028. Der Internationale Eishockeyverband IIHF hat den Zuschlag an Swiss Ice Hockey vergeben und damit das Vertrauen in die langjährige Organisationskompetenz des Schweizer Eishockeys bestätigt.
In den vergangenen Jahren hat die Schweiz mehrfach bewiesen, dass sie internationale Eishockey-Grossanlässe erfolgreich durchführen kann. Nach der U18 Männer-Weltmeisterschaft 2023 in Basel und Ajoie, der U18 Frauen-Weltmeisterschaft 2024 in Zug sowie der laufenden IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2026 in Zürich und Fribourg folgt mit der Frauen-Weltmeisterschaft 2028 der nächste bedeutende Meilenstein.
«Diese Vergabe ist eine grosse Ehre und gleichzeitig eine wichtige Chance für das Frauen-Eishockey in der Schweiz», sagt Martin Baumann, CEO von Swiss Ice Hockey. «Die Bronze-Medaille an den Olympischen Spielen 2026 in Mailand hat dem Frauen-Eishockey zusätzlichen Schub verliehen. Unser Nationalteam begeistert immer mehr Menschen und wir hoffen, dass die Frauen-WM 2028 weitere Euphorie in der Öffentlichkeit entfachen wird.»
Marc-Anthony Anner, OK-Präsident der 2026 IIHF Eishockey-WM und verantwortlich für den Nachwuchs-, Amateur- und Frauensport bei Swiss Ice Hockey, ergänzt: «Die Frauen-Weltmeisterschaft 2028 soll ein nachhaltiges Legacy-Projekt der aktuell laufenden Männer-Weltmeisterschaft 2026 sein und die Begeisterung für den Eishockeysport langfristig für kommende Generationen weitertragen. Die Entwicklung im Frauenbereich ist in den vergangenen Jahren in der Schweiz deutlich spürbar geworden. Die Zahl der Spielerinnen wächst und zahlreiche Clubs investieren gezielt in ihre Frauenprogramme. Die Frauen-WM 2028 in der Schweiz wird ein Leuchtturm-Projekt, das diese positive Entwicklung vorantreiben wird.»
Luc Tardif, Präsident der IIHF, sagt: «Dies ist ein wichtiger Moment fürs Schweizer Eishockey und für das kontinuierliche Wachstum unseres Sports weltweit. Die Austragung der IIHF Frauen-Eishockey-Weltmeisterschaft bietet eine einmalige Chance, die nächste Generation zu inspirieren und nachhaltige Möglichkeiten für junge Menschen zu schaffen, an unserem Sport teilzunehmen. Grossveranstaltungen hinterlassen ein Vermächtnis, das weit über das Turnier selbst hinausgeht: Sie motivieren Mädchen und Jungen dazu, Eishockey zu entdecken, unterstützen lokale Entwicklungsprogramme und stärken den Sport für viele Jahre. Die Schweiz hat immer wieder ihre Fähigkeit bewiesen, Weltklasse-Events zu organisieren, und ich bin überzeugt, dass die WM 2028 ein grossartiges Fest des Frauen-Eishockeys und der gesamten Hockey-Community wird.»
Die Austragung der Frauen-Weltmeisterschaft 2028 wird dem Frauen-Eishockey medial und in der breiten Öffentlichkeit zusätzliche Sichtbarkeit verschaffen und damit nachhaltige Impulse für die Zukunft des Sports setzen. Die Förderung des Frauen- und Mädcheneishockeys ist ein zentrales Legacy-Thema der aktuell laufenden IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft 2026 in der Schweiz. So unterstützt Swiss Ice Hockey beispielsweise mit dem Girls-Entwicklungs-Fonds gezielt Programme entlang des gesamten Athletinnenwegs – vom Einstieg bis zum Leistungssport. Dazu gehören unter anderem die Einführung von Girls-U14-Turnieren im Drei-gegen-drei-Format sowie die Einführung der «Junior Women’s League U16» ab der Saison 2026/2027 (mehr unter legacy.sihf.ch).
Die detaillierte Planung sowie die Austragungsorte der IIHF Frauen-Eishockey-Weltmeisterschaft 2028 in der Schweiz werden bis zum IIHF Semi-Annual Congress im Herbst 2026 bekanntgegeben.
