EVZ: So verlief die Aussprache
Die Führung des EV Zug traf sich nach turbulenten Wochen zur Aussprache mit Fans und Gönnern. Der Trainer Marjamäki, Kovar und Tatar sollen bleiben und mit den Spielern sucht man einen Kompromiss bezüglich des OYM.
Der Verwaltungsrat und die neue Leitung des EV Zug mit Paolo Duca als neuer Geschäftsführer und Ted Suihkonen als neuer Sportdirektor trafen sich gestern nach turbulenten Wochen zur Aussprache mit Gönnervereinigungen und Fanclubs.
Einige Fragen blieben wie die Gründe und der Zeitpunkt der Trennung mit dem bisherigen Sportdirektor Reto Kläy, welche dem Abgang von Patrick Lengwiler folgte, blieben unbeantwortet, wie die "Luzerner Zeitung" berichtet. Etwa auch, welcher Einfluss das OYM hat beziehungsweise die Beziehung einiger Spieler zu diesem Konzept. Was bestätigt wurde: Man setzt weiterhin auf den neuen Trainer Lauri Marjamäki sowie den tschechischen Captain Jan Kovar und den slowakischen Stürmer Tomas Tatar, nachdem auch um diese Personalien Gerüchte aufgetaucht waren.
Zudem befände man sich im Gespräche mit der Mannschaft und den «konstruktiven Vorschlägen» bezüglich des OYM, denn die Spieler möchten lieber vermehrt Trainings in Zug abhalten anstatt im Leistungssportzentrum im Vorort Cham, wo mit modernsten wissenschaftsbasierten Methoden beim Training und der Ernährung gearbeitet wird, was nicht bei allen Spielern Freude auszulösen scheint. Der Präsident und Mehrheitsaktionär Hans-Peter Strebel, dessen Prestigeprojekt das OYM ist, sagte, dass man weiterhin nicht auf die Vorzüge des OYM verzichten wolle und sich schliesslich die beiden Meistertitel 2021 und 2022 dort erarbeitete. Gespräche über Kompromisse werden diese Woche mit den Spielern weitergeführt.
