IIHF bestätigt Ausschluss von Russland
Der internationale Eishockeyverband IIHF bestätigt nach einer erneuten Überprüfung den Ausschluss von Russland von allen WM-Turnieren sowie den teilweise Ausschluss Weissrusslands.
Der Vorstand befand kürzlich anlässlich einer erneuten Prüfung, nachdem das Internationale Olympische Komitee den Sportfachverbänden die Reintegration Russlands und Weissrusslands empfohlen hat, dass Russland von sämtlichen Weltmeisterschaften in der Saison 2026/27 ausgeschlossen bleibt nach der Evaluation basierend auf Sicherheit, operative Machbarkeit und sportliche Integrität.
Weissrussland wurde für 2026/27 teilweise reintegriert und kehrt – auf Kosten der Schweiz – an die U18-WM zurück. Ebenso wurden die neu gegründeten Frauen-Nationalteams zugelassen und starten bei der Frauen-WM und U18-Frauen-WM auf unterster Stufe. Für die Herren-WM sowie die U20-WM bleibt Weissrussland ausgeschlossen.
Russland und Weissrussland sind seit dem Frühling 2022 von den IIHF-Wettbewerben ausgeschlossen, nachdem Russland über eigenes und weissrussisches Territorium eine Invasion der Ukraine gestartet hat und sich weiterhin im Krieg mit der Ukraine um die Eroberung weiterer Gebiete befindet. Der Ausschluss von den Wettbewerben wurde mit Sicherheitsbedenken begründet. Russland hat bereits angekündigt, erneut rechtlich gegen den Entscheid vorgehen zu wollen und vor das internationale Sportschiedsgericht TAS/CAS in Lausanne zu ziehen.
Die IIHF wird im November über Russlands Teilnahmeberechtigung an der Frauen-WM 2027 im November befinden. Über die weiteren Turniere 2027/28 fällt der Entscheid zu einem späteren Zeitpunkt.
