Rappis Effizienz zwingt den Drachen in die Knie

Von Pascal Zingg
HC Fribourg-Gottéron
2
0 - 0 - 2
SC Rapperswil-Jona Lakers
5
1 - 1 - 3
20.03.2026
National League
Zuschauer: 9372
0:1‧0:1‧2:3
Spielbericht

Die SCRJ Lakers zeigen sich zum Playoffstart gegen den HC Fribourg-Gottéron einmal mehr effizient. Die Rapperswiler schocken die Saanestädter mit einem 5:2.

Vor der Serie zwischen Fribourg-Gottéron und den SCRJ Lakers wurde viel darüber spekuliert, ob die Play-Ins für die Lakers ein Vor- oder doch eher ein Nachteil waren. Betrachtet man das heutige Spiel, muss man ganz klar festhalten, dass die Play-Ins eine gute Vorbereitung für die Rapperswiler waren. Wie schon gegen Bern agierten die Lakers auch heute aus einer gesicherten Defensive. «Wir haben schon gegen den SC Bern eine gute Defensivleistung gezeigt, daran konnten wir heute anknüpfen», lobte Jacob Larsson. Besonders gefallen hatte, dass die Rapperswiler bereit waren sich fürs Team aufzuopfern. So stand die Defensive sehr kompakt. Auch war man sich nicht zu schade die Schüsse zu blocken und Melvin Nyffeler bestmöglich zu unterstützen. Der Rapperswiler Schlussmann zeigte seinerseits eine brillante Leistung, weshalb die Fribourger Mal um Mal verzweifelten.

Spielte man in der Defensive kompakt, war die Offensive äusserst effizient. Einmal mehr zeigte man den Willen auch die dreckigen Tore zu schiessen. Ein solches gelang Gian-Marco Wetter in der 14. Minute, als er Reto Berra nach einem Bandenabpraller bezwang. Dass die Rapperswiler auch anders können, zeigten sie in der 25. Minute, als Zangger in Unterzahl das 2:0 nach schöner Vorarbeit von Jacob Larsson gelang. Es war dies ein weiterer Stich in die Fribourger Seele, die in dieser Saison endlich den Meistertitel holen möchte. Dies zeigte sich insbesondere zum Ende des zweiten Drittels, als die Drachen in ihren Aktionen äusserst überhastet wirkten.

Trotz des 2:0 schien den Lakers zu Beginn des dritten Drittels bewusst, dass dieses Spiel noch nicht entschieden war. So nahm man nach der zweiten Pause das Heft in die Hand, weshalb Victor Rask und Malte Strömwall zwei weitere Treffern gelangen. Diese Treffer brauchte es in der Schlussphase. Nach dem 4:1 von Yannick Rathgeb wurden bei den Freiburgern nochmals Energie frei. Dabei wurden der SCRJ dank dem klaren Vorsprungs nicht nervös. Stattdessen nutzte Igor Jelovac das leere Tor für einen weiteren Treffer.

Dass der Verteidiger danach mit einem übertriebenen Jubel das ganze Stadion provozierte, führte dazu, dass auch Fribourg erwachte. Die Folge waren 180 Strafminuten und ein weiteres Tor für den HCFG. Obwohl diese Szenen keinen Einfluss mehr aufs heutige Spiel hatten, lancierten sie diese Serie dermassen, dass man bereits jetzt mit grosser Vorfreude auf das Lakers-Heimspiel vom Sonntag blicken darf.

Resultat:

2:5

Y. Rathgeb, J. Dorthe
M. Strömwall, I. Jelovac, G. Wetter, S. Zangger, V. Rask