PWHL: 3:2 Siege für Müller und Vallario
Alina Müller mit den Boston Fleet sowie Nicole Vallario mit den New York Sirens gewannen ihre Heimsspiele jeweils mit 3:2. Müller gelingen ein Tor und zwei Assist gegen Minnesota, Vallario steuert einen Assist gegen Toronto bei.
Die Boston Fleet feierten am Mittwochabend im Tsongas Center einen 3:2-Sieg gegen die Minnesota Frost. Jessie Eldridge und Alina Müller trugen mit jeweils drei Punkten maßgeblich zum Erfolg bei. Eldridge eröffnete den Torreigen in der 5.Minute mit einem Direktschuss, dabei verbuchte Alina Müller in diesem Spiel ihren ersten Assist. Knapp sieben Minuten waren dann im zweiten Drittel gespielt als das Duo Müller/Eldridge erneut zuschlug. Wieder sorgte die Schweizerin, dieses mal aber im Powerplay für die Vorarbeit und Jessie Eldridge stellte mit ihren vierten Überzahltor in dieser Saison einen neuen persönlicher Rekord auf.
Im Schlussabschnitt versuchten die Frost nochmals in das Spiel zurück zu finden und Kendall Cooper verkürzte zu Beginn der 45.Spielminute. Das es aber nicht zu knapp werden sollte dafür sorgte dann Alina Müller mit ihren vierten Saisontor. Nur gut zwei Minuten nach dem ersten Treffer des Heimteams traf Müllernach einer kurzen Abwehr aus spitzem Winkel. In den letzten zwei Spielminuten erzielte Britta Curl-Salemme mit einer zusätzlichen Feldspielerin auf dem Eis nochmals den Anschlusstreffer für die Minnesota Frost doch Aerin Frankel war nicht mehr zu bezwingen und so feierte Fleets Goalie mit 20 Paraden ihren 18. Saisonsieg. Durch den Sieg verkürzt Boston den Rückstand auf Tabellenführer Montréal auf einen Punkt. Die Fleet sind im Tsongas Center damit weiterhin ungeschlagen und haben in der Saison 2025/26 sechs Siege in Folge eingefahren (6-1-0-0). Ihre 26 Punkte in elf Spielen in Massachusetts bedeuten einen neuen Teamrekord, und das bei noch zwei ausstehenden Heimspielen. Am Freitagabend steht im Place Bell ein entscheidendes Duell zwischen den beiden Teams an. Minnesota liegt nach der ersten Niederlage nach drei Spielen acht Punkte hinter Boston und hat keine Chance mehr auf den ersten Platz. Am Sonntag empfangen sie Toronto zum letzten Heimspiel der regulären Saison in der Grand Casino Arena.
Alina Müller ist mit ihren heutigen Scorerpunkten zusammen mit Taylor Heise die ersten und zweiten Spielerinnen in der Geschichte der PWHL, die 17 Assists in einer Saison und insgesamt 40 Assists in ihrer Karriere erzielen konnten. Für Müller war es zugleich das erste Drei-Punkte-Spiel der Saison eine neue persönliche Bestleistung von 21 Punkten. Sie hat nun vier Drei-Punkte-Spiele in ihrer Karriere, was den geteilten zweiten Platz in der PWHL-Geschichte bedeutet, und ihr erster Assist heute Abend war bereits ihr siebter Assist zum ersten Tor eines Spiels in dieser Saison – Ligabestwert.
Neben Alina Müller war in der vergangenen Nacht auch Nicole Vallario mit den New York Sirens bei den Toronto Sceptres im Einsatz und auch die Frauen-Nati Verteidigerin war am Sieg iher Sirens massgeblich mitbeteiligt.
Nach einem torlosen ersten Drittel gelang in der 35.Minute Toronto durch Daryl Watts ausgerechnet in Unterzahl bei einem Zwei-gegen-Eins-Konter mit Renata Fast der erste Treffer im Spiel. Im Schlussabschnitt konnte in der 49.Minute Ella Shelton sogar auf 2:0 für die Sceptres stellen doch nur 39 Sekunden später gelang New York der wichtige rasche Anschlusstreffer. Denisa Křížová traf dabei flach durch den Verkehr vor dem Tor an Raygan Kirk vorbei und erzielte damit ihr erstes Tor für die Sirens. Nylén Persson glich in der 55.Minute in Überzahl aus, indem sie einen Abpraller nach einem Schuss von O’Brien verwertete. O’Brien sorgte keine zwei Minuten später dann auch für den entscheidenden Treffer im Spiel wobei sie einen Schuss der Nati-Verteidigerin Nicole Vallario erfolgreich abfälschen konnte.
Dieser Sieg der Sirens hat weitreichende Auswirkungen auf die Playoffs. Durch den 3:2 Sieg ziehen die Sirens mit Toronto auf den fünften Platz gleich, beide Teams liegen nun zwei Punkte hinter den Ottawa Charge, das den letzten Playoff-Platz belegen. Alle drei Teams treffen in ihren verbleibenden drei Spielen noch einmal im direkt Duell aufeinander.
Für Nicole Vallario war dies eines ihr erfolgreichsten Spiele, so verzeichnete sie beim Game Winner ihren zweiten PWHL Assist und erstmals gab die Verteidigerin in ihren 16:26 Minuten auf dem Eis mehr als einen Torschuss ab. Insgesamt hält Vallario damit bei 3 (1 Tor und 2 Assist) Punkten in ihrer ersten Saison in der PWHL.
